Oder-Neiße-Radweg, Von Zittau nach Ueckermünde

Auf dem östlichsten deutschen Radweg zum Stettiner Haff in 10 Tagen / 9 Nächten ab 679,- €

Oder-Neiße-Radweg, Von Zittau nach Ueckermünde
Box mit rotem Balken (mit Bild ZENTRIERT)
Branitzer Park

Bei dieser Tour von Zittau nach Ueckermünde radeln Sie vom schönen Oberlausitzer Bergland durch traditionsreiches sorbisches Land und ursprüngliche Flusslandschaften bis zum Stettiner Haff. Großartige Naturlandschaften, hervorragende Kulturdenkmäler und allgegenwärtige Zeugen der jüngsten Geschichte begleiten Sie auf Ihrer Radreise am Oder-Neisse-Radweg. Entdecken Sie das deutsch-polnische Grenzgebiet und Deutschlands östlichsten Radweg auf einer Tour, die auch für Ungeübte gut zu radeln ist.

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1. Tag
Ein Ausschnitt des berühmten Großen Zittauer Fastentuchs.

Individuelle Anreise

Bummeln Sie durch die Kleinstadt im äußersten Südosten Deutschlands mit dem schönen Marktplatz, an dem das von Schinkel gebaute Rathaus liegt, und besichtigen Sie das berühmte Große Zittauer Fastentuch. Genießen Sie das Flair dieser einst böhmischen Stadt, die heute unmittelbar an der deutschen und der tschechischen Grenze liegt und wo Sie sich von Schmalspurbahnen in die umliegenden Kurorte bringen lassen können.
Gebuchte Mieträder stehen im Hotel bereit.
Übernachtung in Zittau

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2. Tag

Zittau - Görlitz, ca. 45 km

Ihre erste Etappe führt Sie über Hirschfelde, das ein ehemaliges Kraftwerk zu einem kleinen Museum umgewandelt hat, nach Marienthal. Hier steht das imposante Barockkloster der Zisterzienserinnen, nicht nur das älteste deutsche Haus dieses Ordens, sondern ununterbrochen genutzt. Ihr Ziel Görlitz wurde im Krieg nicht zerstört und weist bedeutende Bauten aus dem Mittelalter, der Renaissance bis zum Jugendstil auf.
Übernachtung in Görlitz

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3. Tag
Ein Blick auf die Neiße bei Bad Muskau.

Görlitz - Region Bad Muskau, ca. 65 km

Auf ruhigen Wegen geht es die Neisse entlang. Bei Zentendorf kommen Sie an der Kulturinsel Einsiedel vorbei, wo sich ein bemerkenswertes Baumhaushotel befindet. Sie befinden sich übrigens nicht nur in der Oberlausitz, sondern auch im ehemaligen Schlesien, das hier über die Neisse nach Westen ragte. In Muskau lebte Fürst Pückler, der hier einen einmaligen Park schuf und Namensgeber für das bekannte Eis wurde.
Übernachtung in der Region Bad Muskau

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4. Tag
Entlang des Flusses geht es auf ruhigen Wegen nach Guben.

Region Bad Muskau - Region Guben, ca. 60-70 km

Nach dem Frühstück radeln Sie weiter den Fluss entlang. Ortsnamen wie Zelz und Bademeusel deuten auf die sorbische Bewohnerschaft. Forst ist nicht nur Grenzstadt, sondern auch Stadt der Rosen und besitzt eine Radrennbahn für Steherrennen. Wer mag, radelt gemütlich weiter oder nutzt die Bahn, um die Doppelstadt Guben/Gubin zu erreichen.

Übernachtung in der Region Guben

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5. Tag
Klosterbrauerei Neuzelle

Guben- Frankfurt (Oder), ca. 67 km

Wer gut gefrühstückt hat, kann das Plastinarium besichtigen, bevor es mit dem Rad zur Mündung der Neisse in die Oder geht. Danach wartet das Barockkloster Neuzelle mit dem bekannten Schwarzbier auf Ihren Besuch. Über die einst sozialistische Planstadt Eisenhüttenstadt erreichen Sie Frankfurt (Oder), das sich 1506 für 1100 Schock Groschen eine Universität einrichtete, die auch heute als Europa-Uni Viadrina einen guten Ruf genießt.
Übernachtung in Frankfurt (Oder)

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6. Tag
Der Oderbruch, entstanden im 18.Jh..

Frankfurt (Oder) - Altlewin, ca. 68 km

Die Etappe heute führt Sie durch den Oderbruch, einer Kulturlandschaft, die im 18. Jh. durch Flußbegradigung, Eindeichung und Trockenlegung entstanden ist. Siedler aus allen Teilen Deutschlands, Österreichs und der französischen Schweiz fanden hier eine neue Heimat. Wie problematisch diese Flussregulierung war, zeigen bis in die jüngste Zeit die verheerenden Überschwemmungen.
Übernachtung in Altlewin

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7. Tag
Ländliche Idylle um Schwedt.

Altlewin - Schwedt, ca. 64 km

Vor dem Start könnten Sie dem Schloss noch einen Besuch abstatten. War es gestern ländlich, ist es heute geradezu einsam im Naturpark Unteres Odertal, Heimat vieler seltener Planzen und Tiere. In Stolpe, einem alten Dorf der Ukraner, gibt es mit dem Grützpott einen urtümlichen Wehrturm, bevor Sie Schwedt erreichen. Bekannt sind die Raffinerieanlagen der Stadt, aber auch Kultur und Shopping kommen hier nicht zu kurz.
Übernachtung in Schwedt

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8. Tag
Eine alte Slawenburg, ein Hinweis auf die ehemals slawische Besiedlung in diesem Landstrich.

Schwedt - Löcknitz, ca. 74 km

Nach dem Frühstück radeln Sie nach Gartz, das noch viele mittelalterliche Bauwerke aufweist. Kurz darauf ist wegen der Nähe der Stadt Stettin nicht mehr die Oder der Grenzfluss, sondern es geht landeinwärts durch Wälder und Felder. Die vielen Orte auf -ow zeigen das alte slawische Siedlungsland an. Schon in Vorpommern liegt Ihr Etappenziel, das trotz seines Namens (Sumpfloch) sympathische Städtchen Löcknitz.
Übernachtung in Löcknitz

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9. Tag
Historische Kanalbrücke bei Ueckermünde.

Löcknitz - Ueckermünde, ca. 63 km

Kleine Seen und Heidelandschaften prägen die heutige Etappe, die Sie durch Vorpommern an die Küste des Stettiner Haffs bringt. Das Haff war ursprünglich ein Gletschersee, weist heute eine Tiefe von ca. 4 Metern auf und ist sehr fischreich. An der Mündung des Flüßchens Uecker liegt das ehemalige Fischerstädtchen Ueckermünde, das im Krieg unzerstört sich heute liebevoll restauriert zeigt.
Übernachtung in Ueckermünde

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10. Tag

Individuelle Abreise oder Verlängerung

Nach dem Früstück endet Ihre Radtour am Oder-Neisse-Radweg, gerne verlängern wir auch Ihren Aufenthalt in Ueckermünde oder auf der Insel Usedom.
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Kurzinfo für den Oder-Neisse-Radweg
  • Start / Ziel
    Zittau / Ueckermünde
  • Dauer
    10 Tage, 9 Nächte
  • Länge
    ca. 510 km
  • Tagesstrecken
    zwischen 43 und 74 Radkilometer
  • Streckenprofil
    Weitgehend flach, in der Moränenlandschaft Vorpommerns auch leicht hügelig. Die Strecke verläuft auf guten Radwegen und ruhigen Nebenstraßen
  • Rückreise nach Zittau
    Optional täglich mit einem Kleinbus inkl. Rad, Preis bis 4 Personen 355 €/Bus, bis 7 Personen 400 €/Bus, muss bei Buchung mit angegeben werden.
    Eine Rückfahrt mit der Bahn ist nicht empfehlenswert.