Zittauer Fastentuch
![]() In den katholischen Kirchengemeinden verhüllt das Fastentuch, auch Hungertuch genannt, während der Fastenzeit Altare, Reliquien und Bilder. Um 1000 wurde erstmals von diesem Brauch berichtet. In den Anfangszeiten war das Fastentuch einfarbig und nicht geschmückt. Bald aber entstanden darauf kunstvolle Stickereien und Malereien. Fastentücher waren einst in Europa weit verbreitet, sind aber im Laufe der Jahre sehr rar geworden. Das Zittauer Fastentuch, welches 1472 entstand, ist eines der bedeutendsten noch erhaltenen Fastentüchern.
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